Warum Hamburg? – Fragen Beantwortet

Urlaub in Hamburg oder wohnst du schon hier? – Häufige Fragen, endlich eine Antwort!

 

Fragen zu Hamburg-Reisen (1)

 

  1. Wie viele Einwohner hat die Hansestadt-Hamburg?

Die Freie-und Hansestadt hat laut Statistik 1,787 Mio. Bewohner (Statistik-Nord:2016), davon 873 062 Männer sowie 914 346 Frauen.

Die Traumstadt an der Elbe ist die zweitgrößte Großstadt Deutschlands hinter Berlin.

  1. Wer hat Hamburg gegründet?

Die Frage ist sehr schwer zu beantworten. Nur soviel, im 8. Jahrhundert tobte die Christianisierung unter Karl der Große.

Zu dieser Zeit kämpften verschiedene Mächte und Stämme um die Vormachtstellung im Norden.

Vor allem die Slawen und Sachsen wurden dann erfolgreich verdrängt – und so entstand in dieser Zeit eine, natürliche Schutzburg, Altdeutsch „Hamme“ genannt.

Dieses geschützte Moorgebiet wurde Hammaburg genannt, woraus schließlich Hamburg wurde.

Das Hammaburg Gelände war lange Zeit unbekannt und wurde schließlich vor nicht allzu langer Zeit bei Grabungen wieder entdeckt.

Diese archäologischen Grabungen fanden mitten in der Hamburger Innenstadt statt. Ein in der Tat besuchenswerter Ort, inkl. kleinem Museum dazu.

Randnotiz:

Ich selbst habe jahrelang an einem denkmalgeschütztem Gebäude vor der Ausgrabungsstätte gearbeitet, vielleicht sogar dort wo die ersten Einwohner der Hansestadt, ihre Burg vor Feinden schützten (lebendige Geschichte im wahrsten Sinne).

  1. Wer regiert Hamburg?

Derzeit wird die Stadt vom ersten Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) seit 2011 im historischen Rathaus in der Innenstadt regiert. Seit 2015 mit den Grünen in einer Rot-Grünen Koalition gemeinsam regierend.

Die Freie-und Hansestadt Hamburg ist kreisfrei und zugleich Bundesland der Republik Deutschland sowie Stadtstaat in einem (und darauf sind wir alle mächtig stolz, auch wenn wir dies, hanseatisch, nicht sofort nach aussen kehren).

  1. Wieso ist Hamburg eine Hansestadt?

Als Teil der 400 Jahren alten mittelalterlichen Kaufmmans-und Städtebund der Hanse trägt Hamburg seit Jahrhunderten diesen Zusatz. Der lose Verbund hatte zeitweise bis zu 200 Städte, in und ausserhalb der heutigen BRD, die sich zur Hanse bekannten (Beispielsweise Köln, Danzig oder Rostock).

Ein sichtbares Merkmal von Hansestädten ist das vorangestellte „H“ bei Autokennzeichen wie HH (Hansestadt-Hamburg) oder HB (Hansestadt Bremen). Derzeit besitzen über 21 weitere Städte diesen Namenszusatz.

  1. Wieso heißt Hamburg das Tor zur Welt?

Wegen seines Tidehafens wird Hamburg auch das Tor zur Welt genannt. Der Hamburger Hafen profitiert u.a. von den Vorteilen, die die Stadt bereits 1189 als Zoll-und Wirtschaftsprivileg genießt (siehe dazu auch das Thema Hanse, unter Punkt Nr. 4).

Der Hamburger Hafen ist der wichtigste Umschlagplatz für Waren aller Art in Deutschland und nach Amsterdam Zweitgrößter Europas. Da die Hansestadt auch während Auswanderungen, vor allem nach Nordamerika, wird sie eben als das Tor zur Aussenwelt, zurecht, wahrgenommen.

Hamburg ist nicht besser oder schlechter als Berlin oder München, sondern einfach anders, eine klassische Schönheit mit Anspruch auf Modernität und Offenheit.

 

Tipp: Sightseeing Reise Highlight & Erlebbare Geschichte

Das Auswanderermuseum in der Speicherstadt ist ein beleg hierfür sowie eine der beliebten Wochenende-und Städtereisende in unserer Metropole. Ja, auch wir, waren mal Auswanderer in Not, auf der Suche nach Glück, Freiheit und Hoffnung.

Wirtschaftsmacht Hamburg

Nach 1.200 Jahren und immerhin auch der 2.Größte Industriestandort der BRD, woist dieser inoffizieller Titel wohl angebracht, wie u.a. ein Million Publikum z.B. beim großen Hafengeburtstag jährlich Touristen und Besucher aus der ganzen Welt begrüßt.

Handel, Dienstleistungen und Industrie bilden einen Großteil der Hamburger Wirtschaft. Diese Homogenität ist fast einzigartig in seiner Dichte, Qualität und Größenordnung in der Bundesrepublik, weshalb er auch immer mehr zum Wohn-und Besuchermagnet wird (leider auch immer mehr zum teuren Mietpreisspiegel beiträgt).

  1. Was ist die Elbphilharmonie eigentlich?

Die Hamburger Elphilharmonie, kurz Elphi genannt, ist ein Konzertsaal bzw. Konzerthaus mit zwei Säle mitten im jüngsten Stadtviertels Hamburgs, nämlich der Hafencity.

Der Bau sowie die Eröffnung 2017 waren und sind spektakulär in jeglicher Hinsicht (Bauzeit, Kosten von fast 1 Milliarden Euro, Architektur, Akustik sowie Erlebnisfaktor).

Auf der ganzen Welt kommen nun Klassik-und Musikliebhaber (Dirigenten, Orchester, Rock-und Weltmusiker, Opern sowie Fans), um das Bauwerk der Superlative zu besichtigen (neben Konzerthaus, Restaurants, Hotel, Eigentumswohnungen).

Es ist sehr schwer Karten zu erhalten, aber nicht unmöglich. Inzwischen ist die Schmuckstück an der Elbe, neben dem Michel, Hafen und der Alster, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Hansestadt und die
Elphi kann hier unkompliziert gebucht werden.

  1. Was muss man in Hamburg sehen?

Die kulturelle Vielfalt bietet unzählige Möglichkeiten, um hier Kunst und Kultur im weitesten Sinne zu genießen. Einige Höhepunkte sind:

und viele weitere spannende Unternehmungen für jeden Geschmack in der Innenstadt, über die malerische Speicherstadt, inkl. romantischen Lichterfahrt per Barkassen sowie zu den angesagten Vierteln wie Altona, Schanzenviertel oder St. Georg bis auf die Vettel Halbinsel oder Bergedorf und Harburg im Süden.

  1. Wo ist Hamburg eigentlich am schönsten?

„Hamburg ist keine Stadt, sondern eine Haltung“, Spiegel Zeitschrift

In der Tat, die Stadt am Wasser ist eine der attraktivsten Städte weltweit, wie jüngst ein internationales Stadt-Ranking im Jahr 2016 ergeben hat.

Für Einheimische wie mich ist natürlich der jeweilige Ortsteil, wo man aufgewachsen ist oder lebt der Schönste Teil der Stadt. Natürlich ist alle srund um Alster und Hafen einfach spitze (Rockstar Udo Lindberg wohnt sogar im Atlantic Hotel Aussenalster).

Für Touristen strahlen selbstverständlich Top Sehenswürdigkeiten Hamburgs wie der berühmte Hafen, die umtriebige Reeperbahn sowie die mondäne Alster oder die neuerbaute Elbphilharmonie in der edlen Hafencity eine große Anziehungskraft aus.

Doch für uns Bewohner machen vor allem der grüne Stadtpark in Winterhude, die ausgebauten Radwege der Fahrradstadt HH sowie die hervorragende öffentlichen Verkehrsmitteln rund um die Uhr diese wunderschöne Stadt noch liebenswerter.

Die vielen Brücken, das Wasser sowie internationale Kulturveranstaltungen sind nicht nur für jeden Städteurlauber ein Muss, sondern auch jeder Hamburger Jung und Deern, können nicht genug von den Schiffen, sattem Grün und kulturellen Höhenpunkten von lokal bis Weltklasse kriegen.

Also, jeder findet in Hamburch sein Lieblingsort, denn es gibt viele davon und zwar in zu jeder Jahreszeit, in Top Qualität (nicht zu vergessen, dass kulinarische Angebot mit den Hamburger TV Star Köchen wie Tim Mälzer, Stefan Henssler oder Cornelia Poletto und Christian Rach).

Kein Wunder also:

warum wir ständig sagen, Hamburg ist die schönste Stadt der Welt. Der HSV Stadionsänger und Hamburger Kult Entertainer Lotto King Karl, singt dazu (durchaus ironisch) wie einst der Hamburger Jung Hans Albers einfach, die Hymne der Stadt:

Hamburg Meine Perle

Einer meiner engen Freunde ist glühender F.C. Sankt Pauli Fussball Fan und überhöht diesen schon mal, warum nur?:).

  1. Wo ist der Hamburger Fischmarkt?

Der berühmte Hamburger-Fischmarkt befindet sich unten am Hamburger Hafen an der Strasse Fischmarkt 2A.

Eigentlich heißt er offiziell Altonaer Fischmarkt, weil er im Bezirk Altona angesiedelt ist, unweit der berühmten Touristen Rundgang sowie Ausgehmeile Reeperbahn auf Sankt Pauli.

Der wohl bekannteste Fischmarkt des Landes ist jeden Sonntag morgen von 05:00 bis 09:30 geöffnet.

Es wird dort feilgeboten, geschlemmert und viel gelacht. Ein absoluter Touristenmagnet, wo echte Hamburger Spezialitäten wie Fischbrötchen und noch originelle Typen auf Hamburgisch mit dem Publikum, um alles erdenkliche Feilschen. Frivoles nicht ausgeschlossen.

  1. Warum haben Hamburger mehr Geld als Andere?

Die Großstadt ist eine der reichsten Städte Europas. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Hamburg, laut Bankhaus Berenberg sowie dem Hamburger Abendblatt, mit über 42.000 Millionären in der BRD Spitzenreiter (und nein, ich bin keiner davon:).

Doch nicht alle Bewohner profitieren davon gleichermaßen. Vor allem die hohen Immobilienpreise sowie Aktiengewinne tragen zu diesem Spitzenvermögen bei.

Top Wohngegenden wie Blankenese ziehen Prominente aus dem In-und Ausland an. Die Gentrifizierung, also Verteuerung durch Verschönerung von Wohngebieten, stellt zunehmend ein soziales Problem in der reichen Hansestadt dar, wie das Beispiel des Szeneviertels Sternschanze „Schanze“ zeigt (trotz G20 Gipfel im Juli 2017 ist der Boom ungebrochen).

  1. Weshalb wird Hamburg das Venedig des Nordens genannt?

Über 2.500 Brücken existieren in der Freien-und Hansestadt. Damit ist die wasserreiche Stadt (Elbe, Alster und Bille) in Europa Spitze, noch vor Amsterdam oder der bekannten Brückenstadt Venedig. Daher wird Hamburg Venedig des Nordens genannt.

Der Brückenbauer Fritz Schumacher, baute nach dem großen Hamburger Brand von 1842 über ein Dutzend Steinbrücken und ersetzte damit die zuvor aus Holz errichteten und abgebrannten.

Straßen-und Hafenbrücken bilden den Großteil der vielen Brücken, die eine der Merkmalen der schönen Hansestadt darstellen und unwiderstehlich für Besichtigungen und Lebensqualität attraktiv machen.

 

  1. Wieso heißen Hamburger Hamburger?

Der Ursprung des Schnell-Fertiggerichts stammt von Auswanderer, die per Schiff (siehe oben), damals ein „warmes Rundstück“ mit an Bord mitnahmen.

Zumindest so die Theorie vieler Hanseaten, denn es gibt auch alternative Erklärungen.

Insider Tipp:

Falls du in Hamburg zu Besuch bist und in die Bäckerei gehst, sag nicht ein Brötchen bitte, sondern ein Rundstück bitte (wobei das s wie Alt-Bundeskanzler und Sohn der Stadt Helmut Schmidt weich aussprichst, damit bist du gleich ganz vorne bei uns).

Woraus besteht ein Echter Hamburger?

Ein echter Hamburger besteht aus zwei Weichbrötchen sowie ein Schweinebraten übergossen mit Soße. Eine echte Hausmannskost.

Das heutige Hackfleischbrötchen wiederum, ist eine neuere Erfindung, die wahrscheinlich in den Vereinigten Staaten von Amerika um die Jahrhundertwende 1900 „erfunden“ wird mit den folgenden Bestandsteilen:

– Hacksteak,

– Gurke,

– Senf, sowie

– Zwiebeln und natürlich

– Zwei Scheibe Brot.

Ob dies gesund oder ungesund ist, muss jeder wissen. Schmeckt tut es, zumindest in Maßen und wenn das einfache Rezept selbst frisch bereitet wird – warum nicht.

Der Erfolg von Fast Food Ketten und die heute beliebten Food Trucks wäre somit ohne „Hamburger“ schon fast undenkbar.

Wo kann man guten Burger in Hamburg essen?

Jim Block ist eine Super Burger Alternative und Hamburgs kulinarische Antwort auf den Re-Import vom anderen Teich des Atlantik.

Jim Bock ist eine Burger Restaurantkette vom Blockhaus Steak Restaurant und schmeckt wohltuend gut (davon gibt es in Stadt, z.B. am Jungfernstieg oder neben dem Schauspielhaus am Hamburger Hauptbahnhof).

Deine Frage, warum Hamburg? Ist hoffentlich hiermit einigermaßen beantwortet. Falls du noch eine Frage vor deinem verdienten Kurzurlaub an der Alster hast, dann hier damit.

Ich bemühe mich, dir diese schnellstmöglich zu beantworten.

Ok, jetzt mutt ich aber runter zum Hafen und ein paar Pilse mit den Jungs hochheben. Wir sehen uns ja bald in Hamburg…

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