Sandsbar Hamburg: Top Cocktail Bar Destination?

Hamburgs Beste Bars und Restaurants: Sands-Bar Vor-und Nachteile

Am vergangenen Freitag war ich nach Jahren mal wieder in der ehemaligen Milchbar, heute Sandsbar.

Der Grund:

Eine meiner besten Freundinnen war zu Besuch in Hamburg und wir haben uns spontan zentral am wohl schönsten Bahnhof der Freien-und Hansestadt, Dammtor ICE-Bahnhof getroffen.

Wollten vielleicht auch einen schönen Musicaltheater Besuch unten am Hafen, hat´s zeitlich nicht ganz gereicht. Kann ich dir aber auf jeden Fall bei deiner nächsten Freizeitidee empfehlen.

Jedenfalls…

Das Wetter war angenehm warm.

Ich schlug vor, daß wir raus gehen und hinter dem Bahnhof Richtung der wunderschönen Grün-und Parkanlage Planten un Blomen Botanischer Garten.

Wir kamen nicht weit, denn wir erblickten sofort die Sandsbar hinterm Gebüsch vor dem Taxistand. Wir schauten uns kurz an – und es war klar:

Cocktailabend.

Über die Dammtorbrücke, die normalerweise direkt Richtung dem Edel Einkaufsgegend Jungfernstieg bzw. des Touristenmagneten Binnenalster führt, kommt man am einfachsten zum Bareingang.

Das Gebäude, ist wie der nahegelegene Dammtorbahnhof klassisch und zeitlos. Ein Stück lebendige Hamburger Architekturgeschichte.

Für mich gar, ein wenig mehr.

Denn:

Hier, als es noch die Milchbar hieß, habe ich mit Freunden etliche Cocktailpartys gefeiert und die eine oder andere Hamburger Deern kennen gelernt.

Die damalige Musik war vom karibischen Betreiber geprägt, daß heiss- heiß Rhythmen, R&B und Soul waren die gängige Musikrichtung – für eine Bar nicht unbedingt das Verkehrteste.

Jedenfalls ein Pluspunkt für mich.

Was ist das Sand´s?

 

Eine Bar zum Ausgehen. Die Idee war und ist, das legendäre Las Vegas Sandsbar eine Hommage zu widmen.

Die „Speisekarte“ sprüht nur so davon und wenn man sie so durchgeht, läuft einem nicht nur der Mund wässrig, sondern du siehst dich gleich neben dem Red Pack um Frank Sinatra, Dean Martin und Sammie Davis, jr.

Heute?

Wir gingen rein, indem man paar Treppen herunter geht und sofort befindest du dich im Außenbereich, welches, gerade in warmer Jahreszeit, sehr einladend wirkt.

Die alten Säulen stehen da, wir griechische Statuen und die in dunkel gehaltenen Holzsitzen sind hoch und werden vom hellen Sitzkissen hier und da perfekt ins Szene gesetzt.

Wir fanden sofort Platz, was für ein Freitagabend ein gutes Zeichen ist, denn anderswo mitten in der Hamburger Innenstadt unweit vom Hafen-und Barkassenfahrten, ist es nicht selbstverständlich, in einer relativ bekannten Cocktailbar sofort freie Plätze zu finden, zumal wir noch einen weiteren Freund erwarteten, schließlich hatten wir noch vor.

Doch dazu gleich mehr.

Die Kellnerin huschte zwar erstmal kurz an uns vorbei, aber sie sagte schon mal ein freundliches Hallo und versprach sofort zu kommen. Die Drinks Karte  war praktischerweise aufm Tisch.

Es war angenehm voll. Rechts von uns schien  eine britische Touristengruppe gerade vom Doppeldecker Sightseeing Bus abgegangen und bereits sehr gut gelaunt zu sein.

Sie waren allerdings nicht etwa zu laut wie wenn man diese des Öfteren in der ebenfalls nahegelegenen Reeperbahn Nachttour Kulturveranstaltungen sonst kennt.

Vor uns gesellten sich in etwa 10 Minutentakten eine Neuhamburger Gruppe, mit entsprechenden Schildern. Es war etwas seltsam, zumal die Heterogenität der Gruppe eher auf zu unterschiedliche Charaktere schließ.

Das ist aber ein positiver Aspekt der Kneipe nahe der Hauptuniversität Hamburgs.

Die Durchmischung der Besucher reicht von Studenten über Bürohengste von den umliegenden Bürotürmen sowie unterschiedliche Business-und Ferienhotels.

Ein Ort für Normalos:

Touris sowie  Hipster Szenegänger, die wahrscheinlich gleich in das In-Viertel Schanze gehen wollen. Es gibt kein Over-oder Underdressed.

Weniger gut, gefällt mir allerdings die Elektro Musik. Nicht weil diese unangenehmen ist, sondern langweilig, weil inzwischen in der Elbmetropole überall.

Eine der großen Top Cocktailbar Tipps in Hamburg war die Ex-Milchbar berühmt für seine Black Music bzw. Livemusik  Attraktion.

Als die nette Kellnerin dann nach kurzer Verspätung kam hatte ich mich schon für einen Mojito-Cocktail entschieden, aber dann erzählte sie uns, daß es gerade Happy Hour ist.

Tipp: Happy Cocktail-Hour ist im Sands Hamburg von 18:30 bis 20:30. Wir trafen uns gegen 19Uhr, so passte es.

Bei einem Preis von 5,50€ ein Schnäppchen in der nicht immer günstigen Hafenstadt-Hamburg.

Nur so viel: Es sollten an diesem Abend noch viele folgen!

Denn:

Eine gute Nachricht ist, daß die Mischungen der alkoholischen Getränke in dieser Nachtbar immer noch mehr als in Ordnung sind.

 

Getränke Auswahl Liste:

In der Sands Bar gibt es eigentlich fast alle möglichen Standardcocktail Sorten. Hier einige Auszüge:

Classics (Pre-Dinner):

– Martini (Gin, Vermouth dry, Olive))

– Manhattan (Bourbon, rosso, Angustora)

– Side Car (Cognac, Cointreau, Zitrone)

– Americano (Campari, Vermouth rosso)

 

Classics (After Dinner):

– Brandy Alexander (Cognac, Creme de Cacao, Sahne)

– White Russian (Alpha Noble Vodka, Kahlua, Sahne)

– Mushy Pushy (Pisang Ambong, Malibu, Marakujalikör, Sahne)

 

Highballs & Players:

– Cuba Libre (Ron Varadero 3y, frische Limette, Lime Juice, Cola)

– Caipironha (Parliament Vodka, Zucker, frische Limette, Lime Juice)

– Planters Punch (Myer´s Rum, Triple Sec, Zitrone, Angostura, Grenadine, Orange)

 

Caribbean & Fancy:

– Pina Colada (Rum, Kokoscreme, Sahne, Ananas)

– Swimming Pool (Parliament Vodka, Rum, Blue Curacao, Kokoscreme, Sahne, Ananas)

– El Diablo ( Sierra Tequila Cassis, frische Limette, Ginger Ale)

 

Sours:

– Whisky Sour (Bourbon, Zucker, Zitrone)

– Sands Sour (Campari, Aperol, Orange Bitter, Martini rosso, Zucker, Zitrone, frische Orange)

– Waikiki Beach (Finsbury Gin, Rum, Pfirsichpüree, Cocoscreme,Sahne, Ananas, Maracuja)

 

Sands Special:

– Mobster No. 1 (Bourbon, Myer´s Rum, Mandel, Minze, frische Limette, ONe)

– Oceans Eleven ((11 Zutaten)

Jackson Five (Whisky, Sierra Tequila, Rum, Triple Sec, Mango, Zitrone, Lime Juice, Maracuja)

 

Sparkling:

– Prince of Wales (Cognac, Cointreau, Angostura, Sekt)

. Ol Blue Eyes (Parliament Vodka, Pfirsichlikör, Blue curacao, Zitrone, Sekt)

 

Drivers:

– Wake up (Maracuja, Orangen, Zitrone, Mandel, Lime Juice)

– Passionata (frische Limetten, frische Passionsfrucht, Zucker, Maracuja, Ginger Ale)

 

Shooters:

– B 52 (Kahlua, Bailey´s, Old Pascas, 73%)

– Mexicana (Parliament Vodka, Tomate, Gewürze)

WOW!

Was für eine riesige Auswahl, vor alle, vor dem Hintergrund, daß ich hier nur ein kleiner Auszug des gesamten Getränkeangebots des Lokals, aus Platzgründen, wiedergeben kann.

Tipp: Mein Highlight zum ausprobieren ist die hauseigene Variante Jackson Five. ABer vorsichtig: knallt!

 

Fazit: Beste Innenstadt-Cocktailbars Hamburgs

Das Sands, ist sicherlich einer der älteren und nach wie vor angesagtesten Bars in der Stadt.

Was mir weniger gut gefällt:

Die Musik:

ist, wie oben bereits kurz angemerkt, eher mau, wenn auch die Lautstärke, zumindest draußen,

mehr als angenehm ist. Man kann sich als Gast gut mit anderen unterhalten.

Drinnen spielt ein DJ sein Repertoire und stört nicht weiter. Schöner ist es, wenn Live Musik ist natürlich. Ein großer Kritikpunkt meinerseits ist das Rauchverhalten im Innenbereich. Anscheinend ist das Teil der Club-bzw. Kneipenpolitik.

Für Raucher ein Paradies, für Nichtraucher ein No-Go.

Was mir besonders gut gefällt:

Einer der besten Eigenschaften für die Szenelokal, wo man theoretisch, gerade draußen, auch abtanzen könnte, sind die sozialen Happy-Hour günstigen Preise, ansonsten bewegen diese sich auch im normalen Hamburger Preisumfeld, für die Gegend ohnehin ok.

Weiterhin:

gefällt mir natürlich die zentrale Lage, direkt an der familienfreundliche Top Sehenswürdigkeit und beliebte Liebespaar Freizeitanlage botanischer Garten.

Die Größe ist weder groß noch kleine, inklusive hohe Decke in klassischen Look und damit Pluspunkt gegenüber anderen Cocktailbarlokalen, wo oft eine Art sterile Hotelanlage Atmosphäre herrscht.

Nicht zu vergessen:

Die Gäste sind lokal sowie international. Angenehm, offen und wie immer in Hamburg, ein wenig zurückhaltend.

Ausnahme: Die Reeperbahn Musikevents sowie Wochenende Partybesucher natürlich.

Zurück zu meinem Hamburger Besuch.

Wir saßen noch eine Weile, tranken und schnackten über alte Zeit in unserer Heimat bis mein anderer Freund mit den Kinokarten kam.

Denn:

Ein weiterer gastronomischer Vorteil die Sandsbar zu besuchen, ist die Tatsache, daß direkt Gegenüber das Cinemaxx Kino ist und man das Nachtleben von dort aus beginnen kann.

Mit anderen Worten:

Sands bar einen trinken, ab ins Kino und durch dann die lange Hamburger Nacht. Genau das tat ich.

Der Film?

War super, obwohl etwas Film Action habe ich schon verpasst, denn ich muss ständig aufs Klo – die verdammten gut schmeckenden Cocktails hatten es doch ein wenig in sich.

Alles in allem:

Es war ein gelungener Abend und wir werden bald wieder hin gehen und ich werde dir bald wieder von meinen anderen Kneipen-und Restaurant Besuche in meiner See-und Schifffahrt Kiez Heimatstadt berichten und ehrliche Bewertung abgeben.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
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