Beliebtesten Museen Hamburgs

Was Sind Die 10 Besten Museen in der Hansestadt-Hamburg?

Möchtest du wissen, welches Museum ich in Hamburg ein Kultur Verliebter wie ich, gerne besucht und warum?

Habe ich mir doch gleich gedacht!

Vorsicht: Dies ist ein Dauer Erfahrungsbericht in der nicht immer einfachen Welt der Hamburger Kunst-und Kulturlandschaft aus Sicht eines Einheimischen und keine Kunst-und Museumskritik eines Professors für langweilige Kunstgeschichte!

Zunächst:

Meine Liebe zur Kunst und damit auch Museums-Besuche erlosch sehr früh und zwar während der Schulzeit, indem uns Lehrer zu un-inspirierten Kunstausstellungen, die entweder verstaubt und elitär daher kamen oder einfach nichts Interaktives für Kinder-und Jugendliche bot.

Erst mit Andre Hellers Ausstellung und Kunstperformances Ende der neuen Klasse kam die Kindheitsliebe zurück.

Warum?

Er schaffte es mich und meinen besten Schulfreund damals einen ganzen Nachmittag lang in seien Phantasie Welt einzufangen.

Erst da wusste und erkannte ich, die Macht der Kunst.

Nämlich:

Die Welt mit anderen Augen sehen zu können. Da draußen und vielleicht sogar in deinem und meinem Innern, gibt es einen Planeten voller lebendiger Farben, Töne und Formen, schöner und großartiger als wir denken, fühlen.

Daher möchte ich dir jetzt die Kunsthallen und lebendigen orte der Geschichte dieser Stadt, Landes, der Welt aus Sicht Hamburgs aufzeigen.

Merke: dies ist keine komplette Liste aller Museen der Kreuzfahrt Hauptstadt Deutschlands, sondern ein Auszug hoffentlich interessanter Kultur Ausstellungshäuser.

 

Nummer 1: Hamburger Kunsthalle

Das wohl wichtigste öffentliche Museum in der Elbe Metropole. Es wurde, mithilfe des Kunstvereins, ursprünglich im Jahre 1865 errichtet.

Heute unterteilt es sich in drei Gebäuden. Die Architektur ist zeitlos modern und zeichnet sich u.a. durch den Kuppelbau sowie die Eckpavillons aus.

Die jüngere Geschichte des zentral-gelegenen Top Museums nahe der Alster und dem Hauptbahnhof ermöglichte, unter hohen Kostendruck und fast über ein Jahrzehnt der Fertigstellung, die Verwirklichung neben den alten Meistern auch die Moderne Kunst der Gegenwart Raum zur Entfaltung zu gestatten (1985-1994).

Hier lässt die Kostenexplosion der Elbphilharmonie in der Hafencity grüßen.

Die Bildersammlungen der Hamburger Kunsthalle gehören zweifelsohne, wie die gesamte Kunstinstitution zu einem der wichtigsten Kultureinrichtungen Norddeutschlands, wenn nicht gar der gesamten Republik.

Schließlich:

Kommen hier Kunstobjekte aus über 7 Jahrhunderten Kunstgeschichte zusammen und laden dich zum Dialog mit exzentrischen wie stillen Malern oder Bilderhauern sowie deren Sicht der Welt ein.

Ein Muss für jeden Hamburg Besucher sowie Einwohner, der die Vergangenheit sowie die Gegenwart der Kunstwelt kuriert sowie modern präsentiert, erleben will.

Tipp:

Warum nicht einen Museumsbesuch mit einer Alster-und Stadtrundfahrt unweit dieser heiligen Kunsthalle der schönen Künste kombinieren, da viele City-Touren entweder hier in Geh Nähe am Hauptbahnhof beginnen oder, per Hop On und Hop Off Touristen und Einheimische fahren?

Weitere Highlights:

  • Exhibitions
  • Museumsshop
  • Bücherhalle
  • Veranstaltungskalender u.v.m.

 

Nummer 2: Bucerius Kunst Forum

Das wohl ambitionierteste private Kunsthaus der Hansestadt. Seit der ersten Ausstellung, Picasso und die Mythen, feiert das Kunstforum große internationale Erfolge.

Was mir hierin gefällt, ist dessen wissenschaftlicher und gleichzeitig Menschen nahe Kunst Verständigungsdialog.

Ohne Zeigefinger, aber mit viel Gespür für den Zeitgeist, versuchen die Kuratoren sowohl Kunstkenner als auch Kunstbanausen für sich zu gewinnen.

Wie?

Mittels der Fokussierung auf Kunst in neuen Zusammenhängen, so z.B. in der gefeierten Ausstellung von Frieda Kahlo im Jahr 2016 oder William Turners gewaltiges Werk unter dem Obergriff Thema, Epoche und Künstler neu erfassen.

Auch die geringe Ausstellungshäufigkeit (viermal im Jahr) erhöht die Qualität der Kunstwerke-Wahrnehmung.

Kein Wunder:

Die umtriebigen Macher sind auch in Sachen Kunst Vermarktung wohl ganz weit vorne in der Republik, denn aus aller Herren Länder bzw. Galerien kommen bekannte Kunstwerke Ausleihe in das neben dem Rathaus gelegene Ausstellungsgebäude, mit seinem Auditorium für zusätzliche Kunstrezeption.

Wie jedes moderne Museumshaus bietet Bucerius Mitgliedschaften, Kinder Klub sowie Schülerprogramme und wird u.a. von der ZEIT Stiftung und andere bedeutenden privaten wie öffentliche Einrichtungen gefördert.

Hinzu kommen Patenschaften, Kooperationen u.ä., die Rang und Namen haben, so hat der spanische Ex-König Juan Carlos die Patenschaft für die bedeutenden iberischen Maler Fürsten Velazquez, Greco und Goya Bilderausstellungen einst übernommen.

Was mir nicht gefällt:

Die manchmal gefühlte Nähe zur Gesellschaftselite in der BRD, verkleinert den geistigen Handlungsspielraum für eine wichtige Angelegenheit.

Nämlich:

Die Kunstfreiheit.

Eine der wichtigsten Errungenschaften freier Gesellschaften, jenseits von Macht und deren Interesse. Hier ist, meiner Ansicht nach, noch Spielraum und gesunde Distanz Haltung vonnöten.

Der Kunstmarkt ist ja bekanntlich selbst eine problematische kulturelles Phänomen und aus Platzgründen, nicht Gegenstand des Themenkomplexes :

  • Kunstpreise,
  • Herkunft (siehe den Münchner NS-Kunsthändler Cornelius Gurlitt),
  • Was ist Kunst (Abstrakte Malerei, Graffiti, Naive Kunst, Street Art usw.)?

Der Studenten Oscar in Gold an den Hamburger Filmregisseur Abschluss Studenten Ilker Çatak September 2015 zeigt wiederum:

Dass es hier kulturelle Talente schlummern, die jenseits des Musical Booms und andere Mainstream Kultur-und Kunstveranstaltungen in der reichen Hansestadt ebenfalls mehr Beachtung und finanzielle Unterstützung benötigen.

 

Nummer 3: Internationales Maritimes Museum Hamburg (IMM)

Was wäre die Stadt an der Elbe nur ohne den grandiosen Hafen?

Richtig. Wenig.

Zum Glück hat unsere Heimatstadt nicht nur, dank der Binnen-und Außen-Alster oder der Bille, viel Wasser, sondern Menschen die sich dem Thema Maritim ganz widmen.

Das Maritime-Museum liegt direkt in der beliebten Touristenattraktion Hafencity, die ja bekanntlich eines der größten städtebaulichen Architektur-und Wohnprojekte Europas ist.

Dort gelegen bietet das besondere Ausstellungsgebäude dir nicht nur eine tolle Aussicht.

Nein:

Hier ist ein echtes Freizeit Familienprogramm möglich. Ob Dampfschiffe, Segler Modelle oder Piraten und andere Schiffstypen der Vergangenheit bis zur Gegenwart, alle warten auf dich, deine Kinder, Kumpels oder deiner / deines Liebsten.

Denn:

Ob du auf den alten Hanse-Pirat Störtebeker oder auf Filmpirat Jack Sparrow (alias Johnny Depp) stehst, hier im internationalen Maritim-Museum kommst du auf deine kosten.

Windjammer Segel los.

Tipp: Kindergeburtstag mal spannend auf das IM verlegen anstatt lieblos irgendwo bei McDonalds Kind und Freunde ablagen. Hier, z.B. an besonderen Event Museumstage, kann die / der Lütte eigenes Modellschiff bauen und ablegen lassen!

Eine der großen Vorteile des Schiffsmuseums mit seiner großen Ausstellungsfläche sind Sonderveranstaltungen wie die Schiffsbauwerkstatt.

Was ist das?

Ein Super Familien Sonntag Event Programm, indem die Historie des Schiffsbau anhand von Modellen, Bau Materialen aus den unterschiedlichen Epochen dir mit viel Spaß und Freude von Käpt´n Kuddel und Kater Rubens verständlich erklärt werden.

Hier bekommen besonders Kinder große Augen und auch die Großen lernen viel über Schiffstypen, Technik und vieles mehr.

Interessante maritime Vortragsthemen sowie Jazzmusik Matinee sowie persönliche Gruppen-oder Einzel Führungen durch die Welt der Schiffsmaster, Dampfern und Barkassen oder Kreuzfahrtriesen runden das Museumsprofil wunderbar ab.

Von dort aus, lässt sich übrigens die nahe gelegene Speicherstadt, mit seiner geschichtsträchtigen Architektur hervorragend besichtigen.

Gastronomische wie touristische Hotspots liegen hier, mit dem beliebten Miniaturwunderland sowie dem Dungeon, gleich neben an.

Die großen Pötter oder kleinen Barkassen, laden Hamburg-Urlaubsreisende natürlich gleich davor oder danach zu einer unvergesslichen Hafenrundfahrt jederzeit ein.

Wer es lieber noch gemütlicher mag, geht Richtung Innenstadt (etwa fünfzehn Minuten) und steigt in die Alsterschiffs-Dampfer Touren ein.

Tipp: Fahrt mit dem Schiffssimulator beim IMM ein Muss für Schiffe Fans auf der Tokyo Express Brücke auf Deck eins. Hier kannst du Welthäfen Hamburg bis Rotterdam und Singapur simulierend am Bord (d)eines Containerschiffes. Spaß Faktor 10 garantiert!

Ein Indoor Spielplatz für Groß und Klein zu jeder Jahreszeit. Auch die Preise sowie die Öffnungszeiten sind, wie in den meisten Museen familienfreundlich, zumal das Maritime-Museum-Hamburg vielfach ausgezeichnet ist.

Es erhält auch meinerseits eine Top Bewertung, abgesehen vom Museums-Restaurant, ein ok!

Nummer 4: Deichtorhallen Ausstellungen

Darf ich dir ein Geheimnis verraten?

Gut!

Aber erstmal Kurz Info:

Mitten im Stadtzentrum, genau gesagt, direkt links vom HBF gesehen liegt Hamburgs erste Adresse in Sachen Kunst-und Fotographie-Ausstellungen.

Zurück zum Geheimnisverrat…

Bevor ich die Deichtorhallen vor langer Zeit besuchte, war mein Interesse an Fotographie Kunst fast gegen null.

Ich wusste schließlich nichts über die Allgegenwärtigkeit und damit Macht von Bildern als künstlerisches Ausdrucksmittel oder Fotoreportage.

Weder in Schule noch im Fernsehen, wurde das je für mich ernsthaftes Thema.

Bei dir?

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an Kunst denkst?

Genau.

Wie bei mir fallen da klassische Meisterwerke der französischen oder italienischen Malerei als erstes ein, dann vielleicht griechische Bildhauerei und höchstens noch moderne Kunstformen und deren Künstler von Andy Warhol über Keith Haring bis Jeff Koons.

Aber Photographie?

Erst die Ausstellungshäuser des Deichtorhallen Gebäudes mit ihrer Sammlung Falckenberg und Contemporary Art (siehe unten) haben mich aufgeklärt.

Zeitgenössische internationale Kunst-und Fotografie-Ausstellungen sind die Spezialität der historischen Stahlglas Architektur im Herzen von der Hafenstadt.

Früher kannte ich den Ort nachts nur als Wochenende Lokation, weil gleich gegenüber eine große bekannte HH-Diskothek zum abtanzen und zu Szene Konzerten einlud und eine Freundin von mir dort arbeitete.

Der Eintritt in die Welt der europäischen Fotografie Kunstwelt war und ist ein neuer bereichender Aspekt in meinem Leben.

Ob Photographie Kunst ist oder nicht, lässt sich wie bei Kunstkenner wie immer streiten.

Für mich ist die Antwort klar:

Es ist Kunst. Formen, Struktur, Farben und Perspektive sind formal wichtige Kriterien der Fotokunst, ganz zu schweigen von Motiv, Aussagekraft und Bildkomposition.

Mag jeder Kunstmaler darüber enttäuscht oder erbost sein, aber Dogmen sind dazu da um in der Regel eingestützt zu werden.

Kunstkritiker kämpfen seit 25 Jahren vielleicht gegen die Kunst-Fotographie, aber das ist mir und hoffentlich vielen Freunde dieser modernen Kunstformen, egal.

Ganz wie Lichtinstallationen oder einst mal Hip Hop nicht anerkannte Kunstformen des Establishments waren, so hat es diese Picture Art es dennoch geschafft, auch jenseits des Zeitgeistes seine Kraft zu entfalten.

Mir gefällt´s, vor allem je mehr man damit beschäftigt. Zwar lerne ich noch sehr viel und werde noch viel mehr lernen müssen, um besser die Motiv Ausstellung zu interpretieren, aber es hat gereicht, das ich:

Aus Begeisterung für diese Kunstart, dank den Deichtorhallen Ansatz, mir eine DSLR Kamera besorgt habe, mehrere Bücher über Fotographie kaufte und gerade dabei bin, in die wunderbare Welt der unterschiedlichen Fotographie-Werke einzutauchen.

Warum Deichtorhallen besuchen?

Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand:

Programmatische Führungen sowie kulturelle Bildung sowie eine angeschlossene Buchhandlung sind eine der Top Attraktion, um die wechselnden sowie interessanten Ausstellungen der Gegenwart im Haus der Fotographien oder Halle der aktuellen Kunst zu besichtigen.

Nachteile?

Manchmal komplizierte Materie, über Zusammenhänge wie Globalisierung und deren Auswirkungen auf unser Leben und das Leben der Anderen.

Auf der anderen Seite:

Die Komplexität wird eben durch die selbst sprechenden Bildern aufgelöst. Nur eben manchmal ist es für den Kunst Neuling nicht immer einfach dies zu verstehen.

Noch mehr eingehen und einen Dialog mit dem Publikum-Ausstellungshaus-Künstler würde ich mir wünschen.

Noch mehr Kultur von unten, z.B. experimentelle Kunstformen, u.a. durch das Internet und Technologien aus gelöst sowie von unbekannten, aber dennoch viel exzellenten Werken der zeitgenössischen Epoche wäre ideal.

Highlights: Ferien Workshops für Kinder und Jugendliche sowie Interessierte. Hätte mich damals auf jeden Fall mehr interessiert als wie damals nur langweilige Blumen nachzumalen in der Schule.

 

Nummer 5: Cap San Diego Museumsschiff

Das, neben dem Segelschulschiff Rickmer Rickmers, wohl bekannteste Schiff am Hamburger Hafen:

Die Cap San Diego.

Als ich das erste Mal Ende der 1990er Jahren dort war, wusste ich nichts von ihrer Geschichte und eigentliche Nutzung.

Meine Freunde sagten einfach, die heiße Italienerin auf die du stehst wird dort sein. Das genügte und ab aufs Schiff.

Zum Glück:

Es liegt direkt in den Landungsbrücken, wo die meisten Touristen Busse und ersten Foto Schnappschüsse Containerschiffe sowie Kreuzfahrt Giganten wie die Queen Mary II gerne ablichten.

Dort angekommen, nachts natürlich, war nichts vom ansonsten schön restaurierten sowie sauberen, hellen Schiffskörper zu sehen.

Die massiven Stahlbauten machen erst vor Ort mit eigenen Augen einem klar, wie groß(artig) Schiffsbaukunst tatsächlich ist.

Es dauerte ewig lange, bis wir endlich in die richtigen Kabinen vordrangen, wo die eigentliche Schiffsparty stattfand.

Es war voll. Es war super Stimmung. Antonella, meine Angebetete, war nirgends zu sehen.

Ein paar Drinks später fand ich mich wieder auf einem anderen Deck wieder, mit komischen Beschilderungen und Bildern.

War dies ein normales Schiff?

Scheinbar nicht. Es war mir auch egal. Ich wollte eigentlich wieder weg. Aber die ruhige See mit leichter Brise sowie das Lichter Spiel rundherum bis hoch hinauf dem kleinen Hügel, wo u.a. ein bekanntes Hafen Hotel sowie ein Jugendherberge thronen.

Dahinter:

Verbirgt sich bekanntlich die umtriebige Reeperbahn mit all seinen Versuchungen. Zumindest damals.

Heute:

Ist sie zwar immer noch für Besucher außerhalb eine sündige Meile, für uns Einheimische ist sie zwar immer noch unser Ausgeh Kiez, aber mehr denn je ein ausgeklügelter Tourismus-und Immobilien Attraktion, die von der Stadt diktiert wird – zu viel hat sich Richtung Kommerz, Gentrifizierung entwickelt, leider.

Zurück zum Thema:

Auf dem im Jahr 1961 von Stapel gelaufenen Cap San Diego Museumsfrachter fand ich sie, wie gesagt nicht. Später erzählte man mir, dass sie kurz danach gekommen ist, nachdem ich frustriert weg gegangen bin und mich anderswo in einer Hamburger Bar vergnügt habe.

So ist das Leben!

Auf jeden Fall, erfuhr ich kurz danach mehr über die Party Schiff. Es ist natürlich kein offizielles Feier Boot, sondern ein Museumsschiff und interessante Location, samt attraktivem Kultur-und Event-Programm.

Es bietet regelmäßige Führungen bzw. Besichtigungstermine an, wo man vieles über das Schiff selbst erfährt.

Mehr noch:

Du kannst auf dem welt-größten Museumsfrachter sogar Schiffsfahrten durch die Elbe buchen, inkl. Übernachtungen.

Eine Mini-Kreuzfahrt auf einem seetüchtigen Ausstellungsschiff ist damit in der Tat möglich und damit eine einmalige Gelegenheit, etwas einzigartiges in der Welt zu erleben.

Was meinst du?

Vielleicht hätte ich es damals mit Antonella auch so machen müssen, dann wäre alles möglicherweise anders gelaufen. Zumindest die Liebe zu Schiffen & Museen hat es mich immerhin gebracht, oder?

Nummer 6: Spicy´s: Das Gewürz-Museum

Wolltest du mal immer einmal wissen, wo der Pfeffer wirklich wächst?

Dann auf in das 1991 eröffnete private Gewürz-Museum Spicy´s am Sandtorkai hier in der Hansestadt.

Denn:

Es ist das einzige Gewürz-Museum der Welt. Wartet mit über 900 Exponaten aus 5 Jahrhunderten auf. Duftende Nelken, Vanillestangen, Gewürz Gärten u.v.m.

Mir gefällt besonders:

  • die intime Atmosphäre,
  • die fachkundige Begleitung, sowie
  • Chefkoch Seminare und
  • Sonderausstellung für ambitionierte Hobbyköche.

Vom Anbau bis zur Fertigstellung in den Regalen bzw. Marktplätzen dieser Welt wartet das kulinarische Erlebnismuseum mit interessanten Fakten & Hintergrundinfos auf.

Tipp: Ein echter Hamburg Geheimtipp, wo du nicht nur über Gewürze, sondern globale Zusammenhänge von Landwirtschaft, Ernährung, Geschmäcker lernst, wie nirgends auf der Welt. Ein Muss-Termin, zumal es ein Tütchen Extra gibt!

Der Gewürzhandel in der traditionsreichen Speicherstadt gehört zur Elbmetropole genauso wie die Fleetfahrten oder der Hamburger Sport Verein.

Insofern:

Bleibt dir nichts anderes übrig, als diesem weltweit einzugaritgen Sondermuseum einen Besuch abzustatten, was nicht jeder von sich behaupten kann. Die Köstlichkeiten aus aller Herren Länder die du dort kosten kannst, sind eine weitere Hafenstadt-Hamburg Top Attraktion.

 

Nummer 7: Museum für Hamburgische Geschichte

Klar:

Die alte Hansestadt hat natürlich ein historisches Museumshaus, welches die mehr als 800 wechselhafte Jahre kurzweilig erläutert.

Denn:

Das Geschichtsmuseum ist einer der komplexeren Stad-Ausstellungen Europas. Es beinhaltet immerhin:

  • das Haupthaus,
  • Altonaer Museum,
  • das Museum für Arbeit sowie
  • den Museumaussendient und
  • 6 Aussenstellen (Hafen-,Speicherstadtmuseen, Jenischhaus…)

Tipp: Wenn du alles über Hammaburg erfahren willst, wie alles begann, dann muss du ins Historische Museum, wo Gegenwart eindrucksvoll auf Geschichte trifft.

Idealerweise liegt es ganz zentral nahe der St. Pauli Bahnstation und bietet, meiner Ansicht nach,  eine wunderschöne Einganghalle als Empfang und Startschuß zur Begehung an.

Ich gebe zu:

Als Schüler mußten wir zwei oder dreimal dorthin. War nicht so schön. Aber, im Nachhinein, bin ich darüber sehr froh, einiges über diese schöne Stadt an der Elbe erfahren zu haben, was ich so nicht wußte.

Ich kann und ich will nichts vorwegnehmen hier. Ob du ein intessierter Hamburg Tourist bist oder hier schon immer gelebt hast…

Du muss einmal in die Geschichte dieser Traumstadt eintauchen, um verstehen zu können, warum diese so tickt, reich und global aufgestellt ist wie sie ist – denn es war mal ganz anders.

Ein sehenswertes Top Stadtkulturmuseum Attraktion mit überregionalem Charakter und Lerneffekt für alle Besucher.

Hinzu:

Liegt es unweit der berüchtigten Sightseeing Feier Hochburg Reeperbahn und den obligatorischen Hamburger Hafen, samt Barkassen Fahrten durch historische Kanäle -wie romantisch.

Nicht zu vergeßen:

Falls Café oder gutes Essen gefragt ist, kannst du gleich ins ebenfalls in den nahe gelegenem Ausgehbezirk Schanzen Viertel Fisch, Pizza oder orientalisches Menü zu dir nehmen.

Das Tor Welt bietet dir in der Tat die Auswahl nach deinen Wünschen.

Auch didaktisch haben sich die Ausstellungsmacher viel Mühe gegeben, so kannst du interaktiv und modern, die Freie-und Hansestadt geschichtlich erleben.

Nummer 8: BallinStadt Auswanderermuseum

Was ist ein Migrant?

Diese Frage scheint banal zu sein ist es aber keineswegs.

Denn:

Die derzeitigen Flüchtlingsströme die von der UNHCR erfasst werden, sind ein nicht etwa ein Zeichen der Moderne oder Krisen dieser Welt.

Sie sind ein Ausdruck einer langen Historie von Migrationsströmen seit es Menschen gibt.

In der BallinStadt Ausstellungen wird wissenschaftlich anschaulich die wahre Geschichte der Emigration von deutschen bzw. europäischen Auswanderer in die „neue Welt“, zumeist Nordamerika, pädagogisch wertvoll nachgezeichnet.

Was sind die Gründe?

Schicksale. Hoffnungen. Verfolgungen. Träume. Vertreibungen. Freiräume.

Die wechselhafte Deutsche Geschichte seit der Reichsgründung 1870 löste u.a. eine große Auswanderungswelle aus.

Wusstest du:

das über 5 Millionen Menschen vom Hamburger Hafen aus auswanderten? Das ist eine gewaltige Zahl, auch vorm dem Hintergrund der derzeitigen Diskussion.

Die Gründe liegen in der Religionsfreiheit genauso wie Arbeitsmigration sowie politische Überlegungen.

Mit anderen Worten:

Die Menschen, Familien suchten schlicht eine neue Heimat, wo sie sich ein besseres sowie sicheres Leben aufbauen konnten.

Der gefährliche Weg über das Meer mit den Atlantik Dampfern von damals ist nicht mit den heutigen Luxus-Kreuzfahrt-Schiffen mit über 10 Decks und allerlei Annehmlichkeiten für die Passagiere zu vergleichen.

Insofern:

bietet dir das BallinStadt-Museum eine hervorragende Möglichkeit, nicht nur Geschichte interaktiv und hautnah zu erleben.

Sondern:

darüber hinaus ebenso praktische Veranschaulichung, was Immigration ist und warum du vielleicht mehr Verständnis für die Immigranten hier haben könntest.

Schliesslich:

könnte ein entfernter Verwandter von dir unter den fünf Millionen Schiffspassagier sein, der sein Glück anderswo versucht hat.

Zeitreise interessiert?

Tipp: bietet das „Port of Dreams“ Auswanderermuseum dir eine kostenlose Ahnenforschung und zwar gemeinsam mit dem weltgrößten Anbieter der Genealogie.

Ein tolles Familienprogramm, wo jeder per lebendige Bildergeschichte sowie durch das originale Museumsspiel Simmigrant mehr über dieses weltumspannendes Phänomen lernt, teilt und klüger seine Hamburg Städte Trip bzw. nach Hause geht.

Nummer 9: Chocoversum

Was ist die süßeste Versuchung seit es Lebensmitteln gibt?

Genau.

Schokolade. Daher war es doch nur folgerichtig, dass dort eines Tages ein Schokoladenmuseum entsteht, wo seit Generationen Kakao und andere Gewürze in Deutschland ankommen – in Hamburg.

Genauer gesagt:

in der traditionsreichen Speicherstadt, wurden und werden Lagerstätte für Waren aus allen Herren Länder abgeladen und weiter durchs Land abtransportiert.

Welche Highlights existieren?

Das kurzweilige Chocoversum Ausstellungsprogramm bietet jeden Besucher eine 90-minütige Führung, die alle Sinne verzücken.

Hier lernst du alles über die Entstehung von der Kakaobohne bis zur Fertigstellung der leckeren Schokoladen Tafel – Lebensmittelkultur eben.

Selbstgemacht schmeckt am besten?

Tipp: Im Schocoversum hast du die einmalige Chance dir deine eigene Schokotafel zu kreieren. Einte tolle Gelegenheit dein Aufenthalt oder Ausflugstag, im Herzen Hamburgs kulinarisch zu vergolden.

Es versteht sich von selbst, daß besonders Frauen und Kinder sowie natürlich alle Naschkatzen hier auf ihre Kosten kommen.

Zumal:

du nicht nur selbst Hand anlegen darfst, sondern vor allem viele unterschiedliche Schokoladensorten von zart bitter bis süß probieren darfst.

Damit bietet das etwas andere Genuss Museum eine haptische Erlebnis-Ausstellung und langweilt nicht mit trockenem Geschichtswissen wie viele traditionelle Museen.

Zusätzliche Services wie Pralinen Kurse runden das kleine, aber feine HH Kultur Programm ab, welches per Fuß vom Hauptbahnhof leicht erreichbar ist.

Top Sehenswürdigkeit und Kultur Veranstaltung?

Tägliche Führungen, Eintrittstickets samt Führung im Preis sowie eigene Schoko Kreation und das alles mitten im UNESCO Weltkulturerbe in der Altstadt sind, denke ich, ein Argument genug hierher mit Freunden oder Familie zu kommen, oder?